Achtsamkeit - Glücklichsein

 

 

Woher kommt der Begriff "Stress"?

Der Begriff „Stress“ kommt aus der Physik und bedeutet Spannung, Belastung, Druck auf ein Material. Hans Selye, der wohl bekannteste Stressforscher hat Stress so definiert: „Stress ist die unspezifische Reaktion des Körpers auf jegliche Art von Veränderung.“

Der Stress des Menschen ist ziemlich ähnlich.

Stress entsteht, weil wir auf bestimmte Art und Weise auf etwas reagieren. Stress bedeutet, dass uns irgendetwas über- oder unterfordert, ärgert oder nicht mit unseren Erwartungen übereinstimmt. Aus der Stressforschung weiß man, dass Stress regelrecht weh tut: Stress und Schmerzempfindung werden im Gehirn in denselben Arealen verarbeitet wie Zwillinge. Stress kann daher zugleich Ursache und Folge von Schmerz sein. Wenn das eine oder andere nicht aufhört, schaukeln sich die beiden Zwillinge gegenseitig hoch. Welche Wege gibt es im Umgang mit Stress? Denn chronischer Stress ist nachgewiesen gesundheitsschädlich. Das Stresshormon Cortisol erzeugt Löcher im Gehirn, es lässt Gedächtnisareale schrumpfen, schwinden, absterben. 50% aller Alzheimer-Patienten haben einen erhöhten Cortisol-Spiegel!

 

Aus neurobiologischer Sicht spricht man auch von einem vorübergehenden Frontalhirndefizit. Vereinfacht ausgedrückt werden  z.B. visuelle und/oder akustische Signale wahrgenommen, welche von der Amygdala in Bruchteilen von Sekunden eingestuft werden. Dies erfolgt aus mehr oder weniger vorhandenen Erfahrungswerten. Die Amygdala leitet den Befehl „Gefahr“ weiter an den Hypothalamus (steuert die vegetativen Funktionen des Körpers) und an die Hypophyse (=Hirnanhangdrüse, welche Hormone produziert); von dort wird der Befehl an die Nebennieren weitergegeben, die die Stresshormone freisetzen (Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol ua.). Die typischen Symptome zeigen sich mit gesteigertem Blutdruck, höherem Puls, angespannter Muskulatur, schnellerer Atmung, blockierter Verdauung, niedrigerem Schmerzempfinden und einer eingeschränkten Wahrnehmung.

Der Gegenspieler „Hippocampus“ kommt nicht mehr zum Zug; dieser würde die Hormonausschüttung zügeln und das System beruhigen. Bei Dauerstress ist das kognitive Lernen beeinträchtigt!! Man spricht sogar von einer Atrophie des Hippocampus!

Und das Beste kommt zum Schluss: aus neurobiologischer Sicht ist es egal, ob diese Gefahr realistisch ist oder nicht!!


 

 

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Hier ein wichtiger Hinweis:

Finden Sie täglich einen Ausgleich zwischen Anspannung + Entspannung. Erst aus diesem harmonischen Ausgleich kann sich Wohlspannung einstellen. Immer nur ent-spannt ist langweilig und haltlos. Immer nur angespannt, ist wie ein ständig gespannter Bogen - irgendwann reißt er!

 

 

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 „Nicht was wir erleben, prägt uns, sondern wie wir damit umgehen!"